Becher pro Stunde

km hoher Becherturm mit Deckel / Jahr

t Holz / Jahr

Diese Zahlen – alleine für Deutschland – sprechen für sich und können nicht ignoriert werden. Kaum ein Gegenstand ikonisiert die Allgegenwärtigkeit von Kaffee in unserer Gesellschaft und widerspricht gleichzeitig dem, was wir für unsere Rösterei mit Kaffeegenuss verbinden, so sehr wie der Kaffeebecher. Gleichzeitig muss aber auch berücksichtigt werden, dass der Kaffeebecher für viele Kaffeegeschäfte eben das Medium für den Transport des Konsumguts über die Ladentheke ist und damit den Kunden auf dem Weg, bspw. zur Arbeit, begleitet. Viele Berichte ziehen sich durch die Medien, mal reflektierende, mal verurteilende, mal solche mit Videos und bunten Infografiken.

Auch wir standen vor der Frage: wie wollen wir mit diesen Problemen, die durch Einwegbecher erzeugt werden, umgehen? Wir setzen bei unseren Rohkaffees überwiegend auf direkten Handel und nachhaltigen, ökologischen Anbau. Wie ist das mit dem Problem, das durch Einwegbecher erzeugt wird, vereinbar?

Die Antwort lag nahe: Kompostierbare Becher! Diese scheinen auf den ersten Blick etliche Vorteile mit sich zu bringen. Sie sind kompostierbar, haben einen Maisstärke-Überzug innen, auch die Deckel sind aus Maisstärke hergestellt. Klingt gut, aber so ganz überzeugt waren wir immer noch nicht. Was also tun? Wie entscheiden?

Da nach vielen Recherchen immer noch Fragen offen geblieben sind und wir die Ventilbeutel für unsere Kaffees von der Firma Weber Packaging beziehen, die auch Einwegbecher im Sortiment führen, haben wir mit Geschäftsführer Stephan Weber unsere Fragen diskutiert.

Das große Problem mit kompostierbaren Bechern ist, dass sie nur im seltensten Fall kompostiert werden, sondern im regulären Müll landen. Und damit werden die grundsätzlichen Vorteile, die kompostierbare Becher bieten, zunichte gemacht. Wir haben uns daher für einen anderen Weg entschieden, Umweltbewusstsein und Einwegbecher für uns miteinander in Einklang zu bringen.

Stephan Weber

Geschäftsführer, Weber Packaging GmbH

Um es kurz zu machen, auch uns hat der Ansatz der Weber Packaging überzeugt, weshalb wir uns dagegen entschieden haben, Bio-Becher einzusetzen. Wer bei uns einen “Kaffee-zum-geh für den Genuss am Mee” bestellt, bekommt – passend zu unseren Kaffees – ein hochwertiges Weber-Produkt überreicht.

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Kurze Transportwege

Unsere Becher im Kleinmengensegment ab 1.000 Stück kommen aus Deutschland. Durch kurze Transportwege und optimierte Logistik wird die Umweltbelastung reduziert.

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Gen-frei

Das Problem mit Maisstärke in kompostierbaren Bechern ist die Herkunft des Mais. Kann sie nicht nachgewiesen und dauerhaft sichergestellt werden, besteht die Chance, dass in der Produktion genveränderte Produkte zum Einsatz kommen könnten. Das wollen wir nicht.

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Papiereinsparung

Es handelt sich um einwandige Becher, die sowohl in Herstellung wie auch im Papierverbrauch die Umweltbelastung im Vergleich zu zweiwandigen oder geriffelten Bechern reduzieren.

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Soziale Projekte

Unsere Becher gehören der Sonderserie “Dutra” an und zeigen Anbau und Ernte unserer Kaffees in Brasilien. Durch den direkten Kontakt zu den Farmern ist es möglich,  vor Ort Hilfe direkt und ohne großes Aufheben zu leisten.